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geführte Radwandertouren durch das Lausitzer Seenland & die Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft Zurück
Streckenführung - Auf Krabat´s Wegen  Streckenführung/ Ablauf Start der Tour: 10.00 Uhr Rezeption in Koblenz. Ende der Tour: Ca. 17.00 Uhr Länger der Tour: Ca. 40 km Nach einer Begrüßung und gegenseitigen Kennenlernen geht es auch schon los.  Unsere Reise führt uns direkt am Knappensee entlang. Der Knappensee ist ein Paradies für Erholungssuchende und Angelsportler. Es ist einer der ältesten künstlichen Seen im Lausitzer Seenland. Er entstand im Jahr 1945, durch die unkontrollierte Flutung des Tagebaus Werminghoff. “Wegen Berbautechnischen Sanierungsarbeiten ist der Knappensee ab Mai 2014 komplett gesperrt. Unsere erste Wegstrecke wird uns auf einer alternativ Strecke entlang führen” Nach etwa 4km des Weges am See, verlassen wir den Weg und fahren zu dem kleinen Ort Maukendorf. Weiter geht es durch einen tiefen Kiefernwald über das Schwarzwasser nach Spohla. Hier trieb einst der Pumphutt seine Streiche. Er erlernte in der Untermühle von Spohla das Müllerhandwerk. Bald sagte man ihm nach das er Zauberkräfte besaß. Da der damalige Aberglaube dem Müllerburschen besondere Fähigkeiten zusprach, sagte man bald dass er Zauberkräfte besaß. Als der Meister ihn nichts mehr lehren konnte, ging er auf Wanderschaft. Er zog von Mühle zu Mühle und übte sehr geschickt sein Handwerk aus. Gern half er dabei mit viel Witz und Verstand den schwer arbeitenden Menschen. Seine Zauberkräfte wendete er gegen Geiz und Betrügerei an. Auch Krabat hörte die Geschichten von Pumphutt und seinen Kampf gegen den Schwarzen Müller. Vorbei an den zwei Mühlen führt uns der Weg weiter in das alte Handelsstädtchen Wittichenau.  Diese kleine Stadt hat einen  ganz besonderen Charme den man auf einer Tour durch die Lausitz nicht verpassen darf. Sie ist geprägt von vielen Traditionen und kulturellen Höhepunkten. Heute leben in Wittichenau etwa 6000 Menschen, davon ca. 65 % deutsche und 35 % sorbischer Nationalität. Auch die Stadt Wittichenau kann aus dem Sagenschatz um Krabat berichten. So wird erzählt, dass Krabat auf der Pfarrei in Wittichenau zwei Hände voll Hafer in den Kachelofen geworfen hat und eine Kompanie Soldaten daraufhin hinausmarschiert sei. in Wittichenau befindet sich auch die Grabstelle von Krabat. Nach der Besichtigung der Historische Kirche und des Stadtkerns führt uns unsere Reise in die ländliche Idylle von Neudorf-Klösterlich. Dieser Ort liegt direkt am Rande des Naturschutzgebietes. „ Dubringer Moor“ Wunderschöne Teiche säumen den Weg. Die Neudorfer Teiche werden von den Einheimischen auch "Zelder´s Teiche" genannt, da die Teichwirtschaft und Fischgaststätte mit Räucherei seit vielen Jahren von dem Familienunternehmen "Dr. Zelder" betrieben werden. Ursprünglich wurden die 23 Teiche mit 130 Hektar Wasserfläche im Dubringer Moor im 17. Jahrhundert von Mönchen, die hier Fischzucht betrieben, angelegt. Das Dubringer Moor ist das größte Heidemoor der Oberlausitz und steht als eine der größten Moorlandschaften Sachsens unter Naturschutz. Dr. Zelder züchtet heute vor allem Karpfen, aber auch Schleien, Zander und Hechte. Hier an dieser schönen Gaststätte machen wir eine Pause und trinken ein kühles Bier oder ein Radler bevor uns der Weg weiter nach Schwarzkollm führt. Nun haben wir den längsten Streckenabschnitt vor uns. Entlang des Dubringer Moores, durch Wälder und kleine Ortschaften fahren wir knapp 10km bis nach Schwarzkollm. Da steht sie nun, die Schwarze Mühle. Der Ausgangspunkt jeder Krabat Geschichte und Mittelpunkt der Sage. Seit Jahren bemühen sich engagierte Bürger aus Schwarzkollm um die Verwirklichung des touristischen Projektes KRABAT-Mühle. In der Mühle wird das für die Region traditionelle Mühlenhandwerk, kombiniert mit dem sorbischen Brauchtum und dem Ambiente einer historischen Wassermühle als Erlebniswelt mit "Mitmach-Charakter" dargestellt. Im Mühlenturm kann man verschiedene Mühlenproduktionsstätten, u.a. die Getreidemühle, die Grützemühle (Buchweizen), die Leinölmühle und die Hirsemühle, bestaunen.  Im Müllerhaus erwartet Gäste der Schwarzen Mühle eine Gaststätte mit ca. 40 Plätzen im sorbischen Stil und mit deutsch-sorbischer Küche.  Hier werden wir unsere wohlverdiente Mittagspause machen und uns im Schatten der Mühle erholen bevor es langsam auf den Rückweg geht. Auf ruhigen und gut zu fahrenden Wegen fahren wir über Dörgenhausen und Keula bis nach Groß Särchen. In Groß Särchen entdecken wir dann Krabat´s Vorwerk. Zum Dank, weil er den Vater des sächsischen Kurfürsten August den Starken vor den Türken und dem Giftmord rettete, schenkte dieser Krabat ein Vorwerk in Groß Särchen. Das Vorwerk von Krabat ist nun in Groß Särchen wieder neu entstanden und informiert als Tourismus- und Begegnungszentrum über die Region sowie die guten Taten von Krabat.  Den Geist Krabat`s kann man auch heute noch im Gasthaus "Zum Schwan" spüren. Nach dem Tod Krabat`s soll sich hier sein Geist als weißer Schwan gen Himmel erhoben haben. Nach vielen neuen Eindrücken und einen wunderschönen Tag treffen wir gegen 17.00 Uhr wieder in Koblenz ein. Hier verabschieden wir uns nun voneinander. Wer den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen möchte den Empfehle ich ein kühles Bier und ein lecker Abendbrot in Kieschnick´s Gaststübchen. Hier kann man diesen schönen Tag perfekt ausklingen lassen. Wegbeschaffenheit: Überwiegend asphaltierte Radwege und Fahrradstraßen, wenige Abschnitte auch auf Nebenstraßen oder unbefestigten Wegen, wenige Steigungen.
Dem Kohleteufel auf der Spur Auf Krabat´s Wegen Natur pur im Biosphärenreservat Anmelden Gutschein anfordern Jetzt buchen