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Dem Kohleteufel auf der Spur
Streckenverlauf Buchungshotline:  035726 - 55526 0174-998 44 22 Wir freuen uns auf Ihren Anruf info@lausitz-er-fahren.de
AGB
geführte Radwandertouren durch das Lausitzer Seenland & die Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft Zurück
Streckenführung/ Ablauf Start der Tour: 10.00 Uhr Rezeption in Koblenz. Ende der Tour: Ca. 17.00 Uhr Länger der Tour: Ca. 40 km Nach einer Begrüßung und gegenseitigen Kennenlernen geht es auch schon los.  Auf einem neu erbauten und sehr schön zu fahrenden Radweg radeln wir in Richtung Mortka. Dabei führt uns der Weg am Speicherbecken Lohsa, einem gefluteten Restloch der ehemaligen Grube Mortka vorbei. Der See ist heute dem Naturschutz vorbehalten. In Mortka, eine 290-Seelen-Gemeinde, erwartet uns das erste große Highlight dieser Tour. Eine Mittelalterliche Burg wurde dort zu neuem Leben erweckt. Diese Burg wurde nach historischem Vorbild zwischen 2008 bis 2012 neu erbaut. Nach einer kurzen Rast und einer äußerlichen Besichtigung führt uns der Weg weiter zum Silbersee. Hier besichtigen wir einen etwa 800 Meter langen geologischen Lehrpfad mit 120 Findlingen der Eiszeit die aus benachbarten Tagebauen geborgen wurden. Der schwerste Riese bringt es auf 40 Tonnen Gewicht. Angekommen in Lohsa, dem Zentrum der Einheitsgemeinde,  besichtigen wir eine der ältesten Kirchen der nördlichen Oberlausitz. 1346 wird die Lohsaer Kirche erstmals Urkundlich erwähnt. Lohsa war die Wirkungsstätte von Hendrij Zejler. Der bedeutende Dichter gilt als Begründer der Sorbischen Romantik und war hier 37 Jahre Pfarrer, von 1835 bis 1875. Nun folgen wir dem Kohleteufel weiter und fahren zum Dreiweiberner See. Der See hat seinen Namen vom Lohsaer Ortsteil Dreiweibern erhalten. Es ist einer der ersten Seen der seinen endgültigen Wasserstand bereits erreicht hat. Wir folgen dem schönen Radweg direkt am See bis zu dem kleinen Dörfchen Dreiweibern. 39 Bewohner und 14 Häuser machen diesen Ort in der heutigen Zeit sehr idyllisch und Sehenswert. Viele Jahre allerdings hatten die Bewohner mit dem Tagebau und dem damit Verbunden Lärm und Staub zu kämpfen. Wir verlassen nun den Weg und radeln weiter nach Weißkollm. Entlang des Naturschutzgebietes geht es zum Scheibe-See. Auch hier wird ein ehemaliger Tagebau geflutet und für den sanften Tourismus ausgebaut. Der 2 Meter breite asphaltierte Rundweg lässt die Herzen aller Freizeitsportler höher schlagen. Vorbei an Windanlagen und Naturbelassenen Stränden geht es bis zum Dorf Riegel. Hier verlassen wir die neuen Wege und radeln durch tiefe Kiefern und Fichtenwälder bis nach Knappenrode. Der Ort Knappenrode 1913 gegründet, ist historisch gesehen ein „sehr junger“ Ort und somit einer der jüngsten Ortschaften in Ostsachsen. Die Entstehungsgeschichte ist aufs engste mit dem Braunkohlenbergbau verbunden. Die gesamte Fläche des späteren Ortes „Werminghoff“ bzw. „Knappenrode“ war noch um 1900 Kiefernwald, bevor die Erschließungsarbeiten für den späteren Braunkohlenabbau in Angriff genommen wurden. Kurz vor Ende unserer Reise können wir noch einmal ein großes Industriedenkmal bewundern welches weit über die Grenzen von Sachsen bekannt ist. Die Energiefabrik – Lausitzer Bergbaumuseum Knappenrode lädt zum verweilen ein. In den Fabrikhallen glaubt man sich zurückversetzt in die Gründerzeit. Hier versammelt sich, was man europaweit nicht findet: eine lückenlose Folge historischer Brikettier- Technik. Nebenan in der Kraftzentrale zeugen drei imposante Dampfturbinen vom Können deutscher Ingenieure und Techniker. Hier kann sich dann jeder Gast selbst entscheiden ob er die Fabrik besichtigen möchte. Es bietet sich auch die Möglichkeit einer kleinen Rast hinter der Energiefabrik abzuhalten. Hier gibt es einen kleinen Wildpark mit Hirschen und Rehen die auf einem erhöhten Stand sehr gut beobachtet werden können. Nach dieser ausgedehnten Pause geht es nun zurück entlang des Knappensees. Der Knappensee ist einer der ältesten künstlichen Seen im Lausitzer Seenland. Er entstand im Jahr 1945, durch die unkontrollierte Flutung des Tagebaus Werminghoff 1 und wird seit vielen Jahrzehnten als Erholungsgebiet genutzt. Nach vielen neuen Eindrücken und einen wunderschönen Tag treffen wir gegen 17.00 Uhr wieder in Koblenz ein. Hier verabschieden wir uns nun voneinander. Wer den Abend noch gemeinsam ausklingen lassen möchte den Empfehle ich ein kühles Bier und ein lecker Abendbrot in Kieschnick´s Gaststübchen. Hier kann man diesen schönen Tag perfekt ausklingen lassen.  “Wegen Berbautechnischen Sanierungsarbeiten ist der Knappensee ab Mai 2014 komplett gesperrt. Die Rückfahrt wird      deshalb auf einer alternativ Route stattfinden, welche ebenso reizvoll ist” Wegbeschaffenheit: Überwiegend asphaltierte Radwege und Fahrradstraßen, wenige Abschnitte auch auf Nebenstraßen oder unbefestigten Wegen, wenige Steigungen.
Dem Kohleteufel auf der Spur Auf Krabat´s Wegen Natur pur im Biosphärenreservat Anmelden Gutschein anfordern Jetzt buchen